Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bereich der Forschung und Entwicklung von Anlagen mit künstlichen Lichtquellen gilt Atlas Custom Systems heute als einer der führenden Lieferanten technischer Beleuchtungssysteme für die Hochgeschwindigkeitsfotografie. Diese Systeme kommen bevorzugt in den Bereichen Automobil, Transport sowie Luft- und Raumfahrt zur Anwendung und sind ausschlaggebend dafür, dass Hochgeschwindigkeitskameras bei Crashtests ihr volles Potenzial entfalten können.

Die Hochgeschwindigkeitsfotografie auf Crashtest-Anlagen stellt höchste Anforderungen an das Equipment. In Bruchteilen einer Sekunde werden Prototypen neuer Fahrzeuge zerstört, um daraus lebensrettende Erkenntnisse für die Serienproduktion zu gewinnen. Jeder Störungsfall der Technik kann den Test unbrauchbar machen und damit immense Kosten verursachen. Das Beleuchtungssystem muss daher höchst zuverlässig arbeiten, ein enorm helles und präzises Licht produzieren und gleichzeitig ein hohes Maß an Anpassbarkeit bieten.





aroma:id entwickelte für dieses Hochleistungsflutlicht ein ganzheitliches System, das einzelne CL4000-LED-Leuchteneinheiten mit einem Rahmen kombiniert. Die CL4000 LED-Module für das System wurden aus Blechteilen so gestaltet, dass eine materialeffiziente Konstruktion gewährleistet wird und das Gehäuse dabei keine störende HF-Strahlung hindurch lässt. Die schwarzen, in das auffällig flache Design integrierten Aluminiumkörper auf der Rückseite der LED-Platinen sind als Strangguss ausgeführt und sorgen für die notwendige Kühlung der Einheit.



Pressefotos Atlas Material Testing Technology GmbH







Der Befestigungsrahmen lässt ein Höchstmaß an Individualisierbarkeit zu. Die Module können in unterschiedlich vielen Zeilen und in mehrfachen Spalten nebeneinander angeordnet werden, während die Abstände zwischen ihnen frei gewählt werden können. Dies ermöglicht die quasi stufenlose Skalierbarkeit. Gleichteile, die entsprechend auf Länge gebracht werden, sorgen hierbei für ein einfaches Management beim Fertigen. Auch spätere Erweiterungen einer Anlage sind auf diese Weise einfach und kostengünstig durchzuführen. Zur punktuellen Unterstützung der Ausleuchtung ist die LED aber auch als einzelnes, mobiles Modul verfügbar. Dank der Verstellbarkeit der Neigung jedes einzelnen Moduls kann das Licht für verschiedene Anwendungsfälle vor jedem Test vom Betreiber optimal ausgerichtet werden. Eine Besonderheit des von aroma:id gestalteten Systems ist die sich selbst stabilisierende Konstruktion, die die LED-Module in Einheit mit dem Rahmen bilden. Gestalterisch wird dies durch abgewinkelte Formübergänge unterstützt, wodurch die Konturen scheinbar nahtlos von Modul zu Modul laufen und so auch die Ecken des Konstruktes in diese Formsprache einbeziehen. Sämtliche Verkabelung wird weitgehend unsichtbar durch die Rahmenprofile und die LED-Module hindurch gelegt und stört somit nicht das moderne, minimalistische Erscheinungsbild.









Im Mai 2019 hat Atlas Custom Systems das neue Hochleistungsflutlicht CL4000 präsentiert und im Rahmen verschiedener Messen der Weltöffentlichkeit vorgeführt.



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