Auch in den schwierigen Zeiten der globalen Pandemie hat der Schwarzwälder Schreibgerätehersteller Schneider auf die langjährige Partnerschaft mit aroma:id gesetzt. Es entstand der bereits dritte, gemeinsam entwickelte Füller mit Standard-Tintenpatronen. Wavy richtet sich dabei an das jüngste, schreibende Publikum, doch dieser Schreiblernfüller darf gerne zu den Erwachseneren seiner Art gezählt werden. Mit seiner klassischen Machart und der universellen Ergonomie schickt sich Wavy an, auch noch lange nach der Grundschulzeit einen Platz im Federmäppchen der Schülerinnen und Schüler zu bewahren. Dies zu ermöglichen ist nicht zuletzt eine Frage der Langlebigkeit – und Wavy ist dafür ausgelegt, dem Spieltrieb der Kinderhände standzuhalten.

Es war eine ganz bewusste Entscheidung seiner Macher, dass sich der neue Schreiblernfüller von den meisten seiner Marktbegleiter durch ein eher moderates, fast seriöses Design abhebt, das aber weder langweilig wirkt, noch Kompromisse in der Schreibhaltung eingeht. Mit seiner komplett gummierten Griffzone und dem Einkomponentengehäuse bringt Wavy schon zwei wichtige Elemente zusammen, die einen ergonomischen und preiswerten Füller auszeichnen. Die Edelstahlfeder mit Iridiumkorn hält auch höherem Druck stand, falls das Schreibenlernen am Anfang noch nicht so flüssig von der Hand geht. Der für Links- und Rechtshänder:innen gleichermaßen geeignete Füller stellt sich der Anforderung, sowohl die Jüngsten als auch ältere Kinder anzusprechen. Wie immer in einem Designprozess, hat aroma:id hierfür mehrere, sehr unterschiedliche Designkonzepte vorgestellt und der Entwurf mit dem Arbeitstitel „Orca“ überzeugte mit seinen fröhlich geschwungenen, kraftvollen Linien, die sich auf interessante Weise fügen.



Pressefotos Schneider Schreiberäte GmbH





Detailrenderings in den aktuellen Farben blau und pink





Detailrenderings in den aktuellen Farben grün und orange



An der Kappe des Füllers fällt zuerst der stabile Metallclip ins Auge, der natürlich seiner Hauptfunktion, dem Klemmen, voll und ganz nachkommt. Mit seiner Formgebung leitet er das Spiel der Kurven ein: Aus jeder Perspektive sind die weichen aber kräftigen S-Schwünge offensichtlich. Das gesamte Clip-Profil wechselt von einer konvexen in eine konkave Wölbung. Das Clip-Ende ist mit seiner halbkreisförmigen Abrundung besonders weich und freundlich gestaltet und betont dort das kreisförmige „Auge“. Hier taucht eine kleine Halbkugel durch das Loch im Metall und übernimmt die Funktion des sogenannten Clip-Tropfens.

Die Gesamtsilhouette des Füllers trägt diese dynamischen Formen mit ihren abgerundeten Spitzen ebenso mit. Fast so verspielt wie ein Notenschlüssel schwingen sich die sanft herausgearbeiteten Kanten über die ganze Kappe und werden in den Reflexionen der glänzenden Oberfläche gut sichtbar. Bei aufgesetzter Kappe entsteht eine besondere Harmonie der Kanten, wenn das Clip-Auge und die Oberseite des Schafts in eine Richtung zeigen. Dabei wird die Linie des Clips im Schaft weitergeführt und der mattierte Clip-Tropfen setzt der matten Oberfläche mit dem geprägten Schneider-Logo das sprichwörtliche i-Tüpfelchen auf. Nimmt man die Kappe dann ab, so wird sichtbar, dass die Linien, die sich nahtlos vom Schaft ins Griffstück ziehen, eine gestreckte Spiegelung der Kappe darstellen. Die Form der matten Fläche erinnert dabei nicht ganz zufällig an eine traditionelle Schreibfeder (Federkiel). Hierbei spielten jedoch nicht nur ästhetische oder semantische Gedanken eine Rolle. Vielmehr leitet die Kantenführung die Profilierung des Griffstücks ein, sodass Daumen und Zeigefinger auf einer optimal angeschrägten Fläche liegen. Die gummierte Grifffläche drückt dabei weder eine zu strikte Handhaltung auf, noch hinterlässt sie Druckstellen an den Fingern. Selbst der Rutschstopp vorne am Griffbereich folgt der Ästhetik der Linienführung, ohne einen ergonomischen Kompromiss zu machen.



Die erste Skizze des weiter verfolgten Entwurfs





Früher CAD-Zwischenstand und erster Farbvorschlag





Produktrendering des finalen Designs





Der enge, kontinuierliche Austausch mit Schneider und die langjährige Expertise von aroma:id in der gemeinschaftlichen Gestaltung von Schreibgeräten garantierten auch in diesem Projekt einen reibungslosen Entwicklungsprozess bis zur Serienreife. Der Schreiblernfüller Schneider Wavy wird in vier Farben angeboten, die mit besonderer, fast neonartiger Leuchtkraft hervorstechen. Mehr Zurückhaltung übt der Füller in seiner Herstellung: Um bereits bei seiner jungen Zielgruppe die richtigen Umweltthemen zu platzieren, ist Wavy klimaneutral und mit Ökostrom in Deutschland hergestellt. Durch das hohe Engagement von Schneider, beispielsweise im Projekt von ClimatePartner, bedeutet der Kauf von Wavy auch eine Entscheidung pro Klimaschutz und plastikfreie Ozeane.

 



Produktrendering





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